23.11.2021 / Wahlkreis Willisau / CVP Luzern, Gesundheit & Sozialwerke / Wahlkreis Willisau

Delegiertenversammlung Die Mitte Wahlkreis Willisau, Alberswil

DV Alberswil

An der diesjährigen Delegiertenversammlung im Saal des neuen Schweizerischen Agrarmuseums Burgrain in Alberswil standen am Montag, 22. November 2021 die Änderung der Statuten und der damit verbundene Namenswechsel sowie Ergänzungswahlen in den Vorstand im Zentrum.

Präsident Michael Kurmann durfte rund 40 Delegierte des Wahlkreises im neuen Josef-Müller-Forum zur diesjährigen Delegiertenversammlung begrüssen, darunter auch Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf und die Vertreter der Die Junge Mitte Wahlkreis Willisau und der Die Mitte 60+ Wahlkreis Willisau. Im Zentrum der Versammlung stand die Änderung der Statuten. Mit der einstimmigen Genehmigung der geänderten Statuten wurde auch auf Stufe Wahlkreis der im Herbst von der Kantonalpartei vorgenommene Namenswechsel ebenfalls vollzogen. Die Wahlkreispartei heisst ab sofort Die Mitte Wahlkreis Willisau.

Hocherfreut konnte die Parteileitung zur Komplettierung des Vorstandes je einen Vertreter der Die Junge Mitte und der Die Mitte 60+ vorschlagen. Es sind dies Gilles Ineichen aus Wikon, welcher zurzeit an der Hotelfachschule studiert und für Die Junge Mitte Wahlkreis Willisau Einsitz im Wahlkreisvorstand nimmt. Weiter ergänzt Bernhard Aregger aus Willisau für Die Mitte 60+ Wahlkreis Willisau den Vorstand. Beide wurden per Akklamation in den Vorstand gewählt.

Im anschliessenden Kurzreferat stellten die beiden CO-Präsidenten der Die Junge Mitte Wahlkreis Willisau, Pascal Hofstetter und Michael Ruppen, ihre Ziele und Visionen für die neu gegründete Jungpartei vor. Einerseits wollen sie sich auf kommunaler Stufe aktiv für autofreie Sonntage im Städtli Willisau einsetzen. Andererseits schielen sie bereits auf die Wahlen 2023. Dort wollen sie mit einer eigenen Liste zu den Kantonsratswahlen antreten.

Die kommenden Wahlen standen auch im Fokus der weiteren Ausführungen von Wahlkreispräsident Michael Kurmann. Der schmerzliche Sitzverlust im Jahr 2019 will der Vorstand bei den kommenden Wahlen korrigieren und den siebten Sitz zurückerobern. Er rief in Erinnerung, dass auch im Wahlkreis Willisau bei den Herbstwahlen 2019 durch die erfolgreiche Mobilisierung und der beiden Topkandidaturen von Nationalrätin Ida Glanzmann und Kantonsrätin Inge Lichtsteiner im Wahlkreis die Wahl gewonnen wurde. Michael Kurmann motivierte die Ortsparteien, besser heute als morgen schon mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt zu treten. So wie es sich für eine Volkspartei ansteht, wird eine echte Auswahl an unterschiedlichen Kandidaturen schliesslich von den Wählern auch honoriert.

Im abschliessenden Referat zeigte der Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf eindrücklich die aktuelle Lage im Luzerner Gesundheitswesen und dessen Herausforderungen in Zukunft auf. Er betonte, dass es auch in Zukunft qualitativ gute und ausreichende Versorgung für die ganze Bevölkerung in allen Regionen geben wird – auch im Entlebuch und Hinterland! Die Versorgung wird auch zukünftig durch Hausärztinnen und Hausärzte (Gemeinschaftspraxen), Spitex, LUKS Wolhusen in Koordination mit Spitälern der LUKS-Gruppe erbracht. Die Veränderungen der Rahmenbedingungen führen aber auch zu Veränderungen der Versorgungsstrukturen. Dies erfordert Koordination und Konzentration der Angebote. Versorgungsstruktur wird somit nicht schlechter, sondern anders, und sie muss anders werden, damit sie langfristig gut bleibt. Zum Schluss zeigte sich Regierungsrat Guido Graf zuversichtlich, dass die medizinische Versorgung immer besser wird.

Mit dieser positiven Schlussmessage durfte Michael Kurmann die Delegiertenversammlung abschliessen. Zuvor wurde aber Alt-Kantonsrätin und Wahlkreispräsidentin Marlis Roos Willi vom Vorstand für ihre Arbeit und Verdienste rund um die Wahlkreispartei verdankt und geehrt.

Bildlegende

Gilles Ineichen (Vertretung Die Junge Mitte Wahlkreis Willisau), Michael Kurmann (Präsident Die Mitte Wahlkreis Willisau), Marlis Roos Willi (ehemalige Wahlkreispräsidentin), Bernhard Aregger (Vertretung Die Mitte 60+).