18.02.2021 / Reiden / Wirtschaft / Badi Reiden

News und Stellungnahme zur Badi Reiden

Badi Reiden

Aus der Medienmitteilung vom 17.2.21: Das Freibad Reiden soll im kommenden Frühling plangemäss öffnen. Wegen der Kostenüberschreitungen, die aktuell von einer Taskforce untersucht werden, können im Freibad vorerst aber nicht alle vorgesehenen Arbeiten ausgeführt werden. Um im Sommer trotzdem einen Betrieb zu sichern, muss die Gemeinde jetzt Hand bieten, ohne dass sie dafür weitere finanzielle Mittel aufwenden muss.

Lesen Sie hier die gesamte Medienmitteilung mit interessanten Informationen zur Zukunft der Badi Reiden.

 

Zudem die Stellungnahme der Präsidentin der CVP Reiden zur Badi Reiden (Dezember 2020)

  • Was sagen Sie zur massiven Kostenüberschreitung bei der Badi-Sanierung?
    Das ist eine sehr unerfreuliche Sache. Gerade die CVP Reiden hatte sich für die Sanierung stark gemacht und hat den in der Abstimmungsbotschaft publizierten Kostenangaben vertraut. Diese waren verantwortbar.
     
  • Wie beurteilen Sie das Vorgehen der Gemeinde mit der Task Force?
    Das Vorgehen des Gemeinderates begrüsse ich sehr. Die personelle Zusammensetzung ist sinnvoll.
     
  • Wo sehen Sie beim Vorgehen die Prioritäten?
    Es sind Bau-und Finanzfachleute an der Arbeit, welche die Prioritäten richtig setzen werden. Die erste Frage, die geklärt werden muss, lautet aus meiner Sicht: „Wurden bei der Projektierung tatsächlich Fehler gemacht beziehungsweise wurde der effektive Sanierungsbedarf unterschätzt“?
     
  • Was sagen Sie zum offenen Brief der IG Reiden?
    Der IG REIDEN steht zweifellos das Recht zu, einen offenen Brief zu verfassen. Was den darin enthaltenen Teil über die Mehrkosten für die Badi-Sanierung betrifft, sind wir teilweise gleicher Meinung. Dass die IG-Verantwortlichen den Brief für einen Rundumschlag gegen das Wirken des Gemeinderates benützen, finde ich falsch.
     
  • Wie beurteilen Sie die Schuldenlast der Gemeinde Reiden?
    Diese ist tatsächlich sehr gross. Nicht umsonst schreibt die Controllingkommission in ihren Berichten zu Handen der Gemeindeversammlungen Jahr für Jahr von einer ‚angespannten Finanzlage‘.
     
  • Sind Sie wie die IG Reiden der Meinung, dass Reiden notorische Probleme mit Bauprojekten hat?
    Diese Meinung teile ich nicht. Bester Beweis ist die Bauabrechnung über das Schulhaus ‚Reiden Mitte‘; die Kosten wurden leicht unterschritten.
     
  • Welche weiteren Sanierungsprojekte haben für Sie in Reiden Priorität?
    Mit der Sanierung des Schulhauses ‚Pestalozzi ‚ sollte rasch begonnen werden. Die Kreuzung Pfaffnauer-, Industrie, und Friedmattstrasse muss dringend durch einen Kreisel ersetzt werden. Welche Baukosten die Gemeinde dabei tragen muss, kann ich jedoch nicht abschätzen.