19.05.2020 / Kanton Luzern , Kriens / Mobilität und Verkehr / Medienmitteilung, Kanton Luzern, Bypass Kriens

Sessionstext für LZ für Ausgabe vom 16.05.2020 - Christine Kaufmann-Wolf

Chris Kaufmann

Flankierende Massnahmen - Bypass Luzern

Neben den Themen im Zusammenhang mit der Corona-Krise werden wir an der Mai-Session über ein wichtiges Thema entscheiden: mögliche flankierende Massnahmen beim Bypass Luzern. Der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse mitten durch Luzern auf der A2/A14 hat in den letzten Jahren um 20 % zugenommen. Der Engpass führt Jahr für Jahr zu mehr Stau. Mit dem Bundesprojekt Bypass soll die Verkehrssituation auf der Nationalstrasse im Raum Luzern markant verbessert werden. Der Bypass führt mitten durch ein stark besiedeltes Gebiet. Der CVP ist es ein wichtiges Anliegen, die enormen Auswirkungen dieses Bauprojektes zu minimieren und Chancenpotenziale zu nutzen, leben im Raum Agglomeration Luzern doch rund 200'000 Menschen. Nicht alle sind von den Auswirkungen des Bypasses direkt betroffen, doch ein grosser Teil wird den Bypass nutzen oder hat zumindest einen indirekten Nutzen, insbesondere dank weniger Stau in der Stadt und der Agglomeration Luzern. Die CVP ist überzeugt, dass weit über die unmittelbar betroffene Stadt Kriens hinaus im Interesse des Kantons Luzern ist, die Mitfinanzierung flankierender Massnahmen möglich zu machen. Wir befürworten die Überweisung als Postulat. Die Regierung soll eine mögliche Mitfinanzierung aus der Strassenrechnung prüfen und Möglichkeiten vorlegen.

 

Kantonsrätin Christine Kaufmann-Wolf, Kriens