01.04.2020 / Emmen / CVP Luzern / Wahlen, Gemeinderat, Baudirektor, Josef Schmidli, 2. Wahlgang, Nomination

Josef Schmidli für den zweiten Wahlgang nominiert

Josef Schmidli auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes Gersag

Die CVP Emmen nominiert Josef Schmidli für den zweiten Wahlgang der Gemeinderatswahlen. Der Entscheid war in der Parteileitung unbestritten, nachdem der Baudirektor im ersten Wahlgang das absolute Mehr nur knapp verpasst hat und einen riesigen Vorsprung auf die Herausforderin der SVP aufwies.

Mit 2‘238 Stimmen verpasste Josef Schmidli das absolute Mehr im ersten Wahlgang nur um 112 Stimmen. Für Christian Meister, Präsident der CVP Emmen, zeigt das Resultat deutlich, dass die Emmerinnen und Emmer endlich Stabilität in der Emmer Exekutive fordern. „Obwohl die SVP ausschliesslich den Sitz des Baudirektors angegriffen hat, schaffte die Herausforderung nur die Hälfte der Stimmen von Josef Schmidli. Das äusserst schlechte Abschneiden von Ibolyka Lütolf ist ein klares Zeichen der Bevölkerung. Das Engagement, das Herzblut und die Erfahrung von Josef Schmidli werden geschätzt. Alle Volksabstimmungen in seiner Verantwortung hat er gewonnen. Er ist im Gegensatz zu seiner Kontrahentin in der Gemeinde vernetzt und kann Führungserfahrung ausweisen.“

Klare Ziele von Josef Schmidli für die nächsten vier Jahre

Josef Schmidli nimmt die Herausforderung sportlich: „Ich will mich noch einmal vier Jahre mit aller Kraft für Lebensqualität in der Gemeinde einsetzen. Deshalb gehe ich mit vollem Elan in den zweiten Wahlgang.“ Insbesondere die Revision der Ortsplanung liegt dem Baudirektor am Herzen. „Bei diesem Projekt sind wir in der Halbzeit angelangt. Das städtebauliche Konzept liegt vor. In der nächsten Legislatur steht die Umsetzung im Bau- und Zonenreglement im Vordergrund. Dabei strebe ich Qualität statt Quantität mit genügend Grünflächen und einer klaren Wachstumsbegrenzung an.“ Josef Schmidli betont dabei, wie wichtig der Einbezug der Bevölkerung sein werde. „Nur mit umfassenden Mitwirkungsmöglichkeiten wird das Projekt zum Fliegen kommen. Diesen Prozess zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern müssen wir nun weiterführen.“ Neben der Ortsplanungsrevision wolle er Schwerpunkte beim Hochwasserschutz Emmen legen, damit die Wohn- und Arbeitsgebiete mit den Arbeitsplätzen geschützt werden. Zudem müsse die Wasserversorgung sicherstellen, dass die Emmerinnen und Emmer auch in Zukunft mit sauberem und pestizidfreiem Wasser versorgt werden können.

CVP Emmen will den Schwung mitnehmen

Als einzige der bürgerlichen Parteien konnte die CVP ihre Mandate im Emmer Einwohnerrat verteidigen. „Die CVP Emmen geht gestärkt aus den Wahlen heraus. Diesen Schwung wollen wir nun in den zweiten Wahlgang mitnehmen und uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.“, meint Christian Meister. Gleichzeitig zeigt er sich erstaunt, dass überhaupt ein zweiter Wahlgang notwendig wird. „Angesichts des grossen Rückstands von Ibolyka Lütolf haben wir gehofft, dass sich die Emmer Politik nun ausschliesslich auf die enormen Herausforderungen bei der Bewältigung der aktuellen Pandemie konzentrieren kann.“