20.12.2019 / Schenkon / CVP Luzern

CVP Schenkon blickt auf das Wahljahr zurück

Gedanken zum Jahresende

jahreswechsel

 

  • National- und Ständeratswahlen
    Ein erfolgreiches Wahljahr geht für die CVP zu Ende. Bei den National- und Ständeratswahlen im Oktober haben die Kandidatinnen und Kandidaten auf Bundesebene besser abgeschnitten als zu erwarten war. Dies obwohl der CVP des Kantons Luzern im Vorfeld schlechtere Wahlresultate vorausgesagt wurden und der Kanton einen Nationalratssitz abtreten musste. Denn anstelle von bisher zehn Sitzen wurden unserem Kanton – auf Grund der Bevölkerungsentwicklung – nur noch neun Sitze zugestanden. Entgegen den Prognosen konnte die CVP des Kantons Luzern ihre drei Sitze aber halten und damit den Abwärtstrend stoppen. Auch im Ständerat hielt die Wählerschaft am bisherigen Parteienproporz fest: Die Sieger sind Damian Müller FDP und Andrea Gmür CVP.
  • Kantonsratswahlen
    Bei den Kantonsratswahlen im Frühjahr gelang wieder mit Thomas Meier FDP einem Schenkoner Unternehmer der Sprung in die kantonale Legislative. Wir gratulieren ihm wie auch den wiedergewählten Rolf Bossart SVP und Pius Müller SVP herzlich.
     
  • bevorstehende Gemeinderatswahlen
    In Sachen Findung von einem/r möglichen Gemeindepräsident/in tut man sich in Schenkon schwer. Mehrere fähige Leute wurden von der Findungskommission der CVP vergeblich angefragt. Es verbleibt nicht mehr viel Zeit, um doch noch eine Zusage zu kriegen. Trotzdem darf sich die CVP von Schenkon freuen, denn als Nachfolgerin für das freiwerdende Amt der Sozialvorsteherin konnte Astrid Erni nominiert werden. Herzliche Gratulation!
     
  • Aufgaben und Finanzreform 18
    Mit grossen Schlagzeilen wurde von Seiten des Kantons und des Gemeindeverbandes für die Aufgaben und Finanzreform 18 (AFR 18) geworben. «Bei näherem Hinschauen lässt sich feststellen, dass diese Reform für die Gemeinden grosse Risiken birgt und bewährte Systeme auf den Kopf stellt. So sollen die kantonalen Steuern erhöht und die Gemeinden gezwungen werden, ihre eigenen Steuern zu senken – ein schwerwiegender Eingriff in die Gemeindeautonomie», warnten die 11 Luzerner Gemeinden Dierikon, Eich, Greppen, Luzern, Mauensee, Meggen, Neuenkirch, Schenkon, Sursee, Vitznau und Weggis. Gemeinsam haben sie die AFR18 im Rahmen der Volksabstimmung bekämpft und leiteten Abklärungen ein, die Rechtmässigkeit von Teilen der Vorlage und die Verletzung von Bundesrecht zu prüfen. Doch wie wir wissen, hat dieser Sturm der Entrüstung nicht gefruchtet, denn die Vorlage wurde vom Luzerner Stimmvolk angenommen, obwohl mit fragwürdigen Zahlen seitens des Kantons für das Erreichen der Leistungen der Gebergemeinden operiert wurde. Doch ist die Sache noch nicht ganz vom Tisch, denn mit der Einberufung einer Arbeitsgruppe will der Kanton versuchen, den benachteiligten Gemeinden einigermassen gerecht zu werden.

Für unsere Vertreter der CVP Ortspartei enthielt das Jahr 2019 ein gerüttelt Mass an Arbeit. Dafür sei ihnen ein ganz grosses Dankeschön ausgesprochen. Dies gilt insbesondere für die Mitglieder des Vorstandes, welche erneut ganze Arbeit geleistet haben.

Zum Schluss – geschätzte Freunde und Gönner – ist es uns ein Anliegen, Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz zu Gunsten unserer Partei ganz herzlich zu danken. Zum bevorstehenden Jahreswechsel wünschen wir Ihnen und Ihren Familien alles Gute, Glück und Gesundheit verbunden mit der Hoffnung, dass wir auch in den kommenden Jahren auf Ihre Solidarität zählen können, denn ein Gemeinwesen kann nur funktionieren, wenn deren Bewohner bereit sind, aufeinander zu zugehen.

Parteileitung CVP Schenkon

Peter Kaufmann