10.10.2019 / Kanton Luzern / Klima und Umwelt

Klimaschutz konkret – der Tag der MACHER

Die Nationalrats-Kandidierenden der CVP-Unterliste «Klimaschutz» luden am letzten Samstag zum Informationstag über konkreten Klimaschutz ein. An realisierten Klimaschutz-Projekte wurde den Anwesenden vor Ort den Nutzen von Windenergie, Gebäudetechnik, Photovoltaikanlagen und Holz als Baustoff aufzeigt. Es sind konkrete Lösungen, welche von den einzelnen Kandidierenden initiiert, geplant und/oder umgesetzt wurden. Und es wurde deutlich: die Kandidierenden der Klimaliste fordern nicht, sondern sie entwickeln neue Lösungen und setzten sie um – als Chance und zum Wohl des Klimas und der kommenden Generationen.

Dach Swisspoor Arena

Erklärungen durch Pirmin Jung zum Holzhochhaus bei der Suurstoffi in Rotkreuz

Am frühen Morgen traf man sich zusammen mit Interessierten auf der Rengg bei Entlebuch. Anhand des Windparks Feldmoos der WindPower AG wurde das Funktionieren und das Potential der Windenergie in der Schweiz vorgestellt. Für Priska Wismer, Kandidatin auf der Liste 5 und zusammen mit ihrem Mann Roland Initiantin der geplanten Windkraftanlage auf dem Stierenberg bei Rickenbach, ist klar, dass die Windenergie ein wichtiger Beitrag zum Energiemix der Zukunft beitragen muss – und dass nun konkrete Projekte realisiert werden müssen. Projekte, wie sie eines mit viel Herzblut und aber auch mit den Risiken, welche solche Pionierprojekte in sich bergen, persönlich vorantreibt.

Gebäudetechnik für mehr Energieeffizienz

Beim Haus 2050 – einem Mehrfamilien- und Gewerbehauses am Kirchrainweg 4a in Kriens war die zweite Station. Markus Portmann hat hier vor 7 Jahren zusammen mit seiner Frau Marie-Therese ein MINERGIE-A-ECO Gebäude aus Luzerner Holz realisiert, welches alle Anforderungen an das Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft erfüllt und damit zeigt, dass zukunftsfähiges Bauen schon heute möglich ist. Am eigenen Projekt hat Markus Portmann zusammen mit Spezialisten Technologien für den klimaschonenden Betrieb von Gebäuden entwickelt, wie sie seither immer mehr zum Standard werden.

Markus Mächler als Präsident der Wohnbaugenossenschaft sbl-Luzern zeigte in direkter Nachbarschaft am ihrem realisierten Mehrfamilienhaus und einem Gewerbegebäude auf, wie klimaschonende Luft-Wasser-Wärmepumpen Quartierverträglich geplant werden können und dass Mieter direkt an verkauftem Solarstrom der Wohnbaugenossenschaft partizipieren können.

Spitzenleistung auch auf dem Stadiondach

Kurz vor Mittag traf die Gruppe auf der Luzerner Allmend ein, wo mit der Swissporarena das grösste Stadion der Zentralschweiz steht. Grosse Gebäude sind mit ihren Dächern prädestiniert für die Installation von Photovoltaikanlagen. Deshalb wurden auf dem Stadiondach nachträglich solche Anlagen installiert, welche den Schweizerischen Strommix jährlich um rund 480 Tonnen CO2-Emissionen entlastet und für rund 200 Haushalte Strom produziert. Marius Fischer als Geschäftsleiter der BE Netz AG hat dem Projekt mit der Planung, der Ausführung und dem Aushandeln der Stromabnahmeverträge zum Durchbruch verholfen.

Hochhäuser aus Holz

Zum Abschluss traf man sich in Rotkreuz, wo auf dem Suurstoffi-Areal das höchste Holzhochhaus der Schweiz steht. Pirmin Jung, der dieses Projekt mit seinem Team als Holzbau- und als Brandschutzplaner tragend gestaltete, erklärte die Vorteile des Rohstoffes Holz aus bautechnischer und klimatischer Sicht. Auch ging er darauf ein, warum der Bau mit Holz aktiver Klimaschutz ist – und dass die Städte der Welt mit Holz weiter gebaut werden müssen, wenn die Menschen den Klimawandel aufhalten wollen.

WIR HALTEN DIE SCHWEIZ ZUSAMMEN

Erklärung durch PJ

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swisspoor Arena Luzern