16.09.2019 / Wahlkreis Hochdorf , Aesch , Altwis , Ballwil , Emmen , Ermensee , Eschenbach , Hitzkirch , Hochdorf , Hohenrain , Inwil , Rain , Römerswil , Rothenburg , Schongau / CVP Luzern / CVP60+

Viel Schwung im Zeichen der Herbstwahlen

Podium mit Priska Wismer, Josef Wyss und Claudia Wedekind

Fünf Frauen und drei Männer, die auf der CVP-Liste 5 für den Nationalrat kandidieren, präsentierten sich letzten Freitag in Eschenbach einem interessierten Publikum. Sie versprühten durchwegs energiegeladene Motivation und Freude an der Politik.

Zum Wahlpodium eingeladen hatte die CVP 60plus des Wahlkreises Hochdorf (Obmann: Josef Bucher, Eschenbach). Knapp 60 Personen fanden sich im Konferenzsaal der Sistag AG ein. Im Publikum sass mit Hans Sidler auch ein Gründer dieser Firma. Sein Enkel Samuel Sidler führt heute das auf dem Gebiet der Absperrtechnik weltweit tätige Unternehmen. Auf sympathische Art stellte er zu Beginn der Veranstaltung die Firma vor, die in Eschenbach zu den wichtigen Arbeitgebern zählt.

Lust an der Politik

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Podium mit den Kandidierenden der bevorstehenden Herbstwahlen. Die Moderatoren Claudia Wedekind, Ermensee, und Elias Meier, Oberkirch, befragten die fünf Frauen und drei Männer – ein Kandidat war kurzfristig verhindert – witzig und spritzig zu tagespolitischen Themen wie auch zu persönlichen Beweggründen, Stärken und Schwächen. Durchwegs zu spüren waren die starke Motivation und eine eigentliche Lust an der Politik, die es offensichtlich braucht, um die Mühen eines harten Wahlkampfs auf sich zu nehmen.

«Orange Welle»

In ihrem «Bericht aus Bern» blickte die Kandidatin der CVP für den Ständerat, Andrea Gmür-Schönenberger, auf ihre ersten vier Jahre im Nationalrat zurück, diesem «Haifischbecken», in dem man sich zu behaupten lernen müsse. Auch dass die Mühlen der Politik fast immer langsam mahlen, habe sie hautnah erlebt. Doch das Positive überwiegt und motiviert: intensiver Austausch, erfolgreiche Interventionen und eindrückliche Momente wie etwa die Wahl von Bundesrätin Viola Amherd oder die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Mit Blick auf die Wahlen sagt Andrea Gmür: «Die CVP will weiterhin ihre konstruktive Rolle in der Bundespolitik spielen können. Dafür benötigen wir einen enormen Schub, eine orange Welle.»

Viele Köpfe

An diese Welle knüpft Wahlkampfleiter Pirmin Jung in seinem Schlusswort an. Er spüre in den Ortsparteien «ein echtes Feuer». Mit Stand- und Baumpflanzaktionen wende man sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger. Die Liste 5 mit fünf Frauen und vier Männern werde auch ausserhalb der Partei als stark taxiert. Dank den fast 50 Leuten, die auf den sieben verbundenen Unterlisten der CVP kandidieren, sei es möglich, zusätzliche Kreise zu mobilisieren. Wichtig sei zudem die Listenverbindung mit der FDP. Für Pirmin Jung ist das Ziel klar: weiterhin drei Sitze im Nationalrat und ein Sitz im Ständerat.
Nach knapp zwei Stunden Information, Diskussion und Appell genossen Zuhörer und Akteure den regen persönlichen Austausch bei einem Glas Seetaler Wein oder neuem Most. Zum Anstossen auf gutes Gelingen gab es Gründe genug.

 

Autor

Hans Moos

Ballwil