11.01.2019 / Luzern / CVP Luzern / Medienmitteilung

CVP Stadt Luzern tritt mit voller Kandidatenliste zu den Kantonsratswahlen an

Im vollen Konferenzsaal der Klinik St. Anna begrüsste die Präsidentin und Nationalrätin Andrea Gmür die Mitglieder der CVP Stadt Luzern zur ersten Parteiversammlung im neuen Jahr 2019. Der Klinikdirektor Dr. Martin Nufer überbrachte die Grussworte aus der Klinik und betonte dabei die Wichtigkeit der Wahlfreiheit in Bezug auf Spitäler.

Danach wurden die beiden amtierenden Regierungsräte Reto Wyss und Guido Graf von der Vize-Präsidentin Letizia Ineichen unter dem Motto ihres Jasskarten-Sujets zu Ihren Plänen und Ziele für die nächste Legislatur befragt. Für Guido Graf ist der Befreiungsschlag in Bezug auf die Finanzen ein Schwerpunktthema. In der Asylpolitik sieht er die Herausforderung insbesondere in der Integration der Menschen, die hierherkommen. Diese sei nur zu erreichen durch die Zusammenarbeit mit dem Gewerbe, mit der Industrie und dem Bildungswesen. Es gelte, den Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben und so den Fall in die Sozialhilfe zu verhindern. Insbesondere sollen dabei keine Kosten auf die Gemeinden abgewälzt werden. Für Bildungsdirektor Reto Wyss ist die Sanierung der Fachhochschule Horw ein zentrales Anliegen. Bezüglich Kulturpolitik pries er das breite Angebot in Luzern, das sowohl auf internationaler, wie auch auf nationaler Ebene attraktiv und konkurrenzfähig sei. Als Trümpfe der beiden Regierungsräte wurden ihre Verlässlichkeit, ihre Nähe zur Bevölkerung und die Tatsache, dass sie für die Werte der CVP stehen, bezeichnet. Letizia Ineichen gab den Beiden als Dankeschön je ein Paar gepunktete und ein paar gestreifte Socken mit: Damit sie Punkte setzen, aber auch einen Strich unter eine Sache machen können. Die Socken sollen helfen, dass sie in der kommenden Legislatur keine kalten Füsse bekämen, und sie sollen sich nun aber auf die Socken machen für einen erfolgreichen Wahlkampf.

 

Anschliessend stellte Andrea Gmür der Versammlung die eidgenössische Vorlage der «Zersiedlungsinitiative» vor und empfahl diese zur Ablehnung.

 

Spannend wurde es dann unter Traktandum 3, als die Mitglieder der Versammlung angeregt und kontrovers die Frage nach den möglichen Listenverbindungen diskutierten. Sehr klar fiel dann die Entscheidung aus, dass man einzig eine Listenverbindung mit der FDP eingehen würde, ansonsten aber ohne Listenverbindung in den Wahlkampf geht. Die CVP handelt aus der Position der Stärke heraus: von den 27 angetretenen Kandidatinnen mussten sogar 3 zurückgewiesen werden, da nur 24 auf der Liste Platz finden.

 

So präsentierten sich im Anschluss die 24 hochmotivierten Kandidatinnen und Kandidaten der Versammlung, die alle per Akklamation nominiert wurden. Die Parteileitung unterbreitete zur Förderung der Frauen in der Politik den Vorschlag, dass die Reihenfolge auf der Liste wie folgt ausschauen soll: Bisherige, Kandidatinnen und danach die Kandidaten, jeweils in alphabetischer Reihenfolge. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

 

Aus aktuellem Anlass verabschiedete die CVP Stadt Luzern eine Resolution zur Bahnhofstrasse (siehe Anhang), nachdem Stadträtin Franziska Bitzi Staub den am selbigen Tag erschienenen Artikel in der Presse als unklare Sachverhaltsdarstellung gerügt hatte.

 

Den Abend beschlossen die Grussworte des Kantonalpräsidenten Christian Ineichen, der der CVP Stadt Luzern für ihre volle Kandidatenliste die Note 6 verpasste. Er erinnerte die Mitglieder daran, dass ein erfolgreicher Wahlkampf das Engagement jedes einzelnen voraussetze und dass das Einlegen einer CVP-Liste unabdingbar sei.

 

Die CVP Stadt Luzern ist voller Tatendrang und steigt hochmotiviert in den Wahlkampf.

 

Nominiert wurden:

 

Gehrig Markus (bisher), Schmassmann Norbert (bisher), Zehnder Ferdinand (bisher), Gmür Silvana, Huber Graber Andrea, Ineichen Letizia A., Keller Agnes, Merkel Daniela, Schmid Diel, Stadelmann Karin, Widmer Blum Carmen, Zellweger Verena, Buhofer Stefan, Bürgisser Gerhard, Felder Andreas, Gmür Thomas, Kern Christoph, Mächler Markus, Schmid Manuel, Sonderegger Roger, Steffen Lukas, von Werdt Rudolf, Wolfisberg Lukas, Zeier-Rast Michael.