24.09.2018 / Kanton Luzern / Bildung

Bildungsqualität ist sichergestellt – keine unnötigen Bürokratiekosten

Das überparteiliche Komitee «Bildung mit Zukunft» nimmt die Ablehnung der Volksinitiative „Für eine hohe Bildungsqualität im Kanton Luzern“ erfreut zur Kenntnis. Die Luzernerinnen und Luzerner wollen weder mehr Bürokratie noch unnötige Kosten in der Luzerner Bildung.

Mit der Ablehnung der Initiative führen wir bei der Bildungsqualität den bisherigen Weg fort. Der Kanton hat (auch weiterhin) für eine qualitativ gute Bildung zu sorgen. Das Resultat bestätigt, dass die Forderungen der Initiative grösstenteils erfüllt sind. Das geforderte vollständig dezentrale Angebot von Bildungsinstitutionen wäre aus finanzieller Sicht nicht tragbar gewesen. Dies hätte schliesslich zu einem Qualitätsverlust bei den Angeboten geführt.

CVP-Kantonsrat Adrian Bühler (Eschenbach) ist erleichtert: „Uns ist es gelungen aufzuzeigen, dass die meisten Forderungen der Initiative erfüllt oder unnötig sind.
 

Keine zusätzliche Bürokratie in der Bildung

Auch glp-Kantonsrätin Claudia Huser (Luzern)  zeigt sich erfreut: „Die Luzernerinnen und Luzerner wollen in der Luzerner Bildung nicht mehr Bürokratie. Genau das wäre mit zusätzlichen Regelungen in der Verfassung passiert“. Willi Knecht (Geiss), Kantonsrat SVP, ist überzeugt: „Die Stimmbevölkerung hat sich klar für die Flexibilität bei den Anpassungen der Angebote ausgesprochen.“
 

Keine Verschiebung von Verantwortungen

Schliesslich bietet das Nein zur Initiative „Für eine hohe Bildungsqualität im Kanton Luzern“ auch die Möglichkeit, offen über die künftigen Angebote und deren Weiterentwicklung zu diskutieren. FDP-Kantonsrätin Rosy Schmid (Hildisrieden): „Dies ist für die Weiterentwicklung des Bildungskantons Luzern entscheidend. Das Abstimmungsergebnis ist ein deutliches Zeichen gegen Denkverbote.“ Gemäss Gaudenz Zemp, Kantonsrat FDP

(St. Niklausen) und Direktor KGL, ist es wichtig, dass die Bedürfnisse in der Bildung auch künftig an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst werden können. Mit der Ablehnung dieser überflüssigen Initiative wird dies möglich sein, so Zemp. Es gelte auch für die Initianten, diesen Volksentscheid zu Kenntnis zu nehmen.
 

Dank an Stimmbevölkerung

Das überparteiliche Komitee „Bildung mit Zukunft“ dankt der Luzerner Stimmbevölkerung für das klare Votum. Es wird sich weiterhin für eine erfolgreiche Entwicklung der Luzerner Bildung einsetzen.