07.07.2018 / Adligenswil / Mobilität und Verkehr / Deponie Stuben

CVP Adligenswil ist besorgt über die Zunahme des Schwerverkehrs durch das Dorfzentrum

Anlässlich der Orientierungsversammlung vom 2. Juli 2018 informierte die Gemeinde Ebikon mit dem zukünftigen Deponiebetreiber und seinen Planern über die Teiländerung der Nutzungsplanung Aushubdeponie Stube.
Seitens der CVP Adligenswil können wir dieses Vorhaben nicht unterstützen. Die Gemeinde Adligenswil wird an Attraktivität für Neuzuzüger verlieren.

Die mögliche Deponiebetreiberin, die Gloggner AG, Buchrain plant im Gebiet Stube eine Aushubdeponie zu errichten und zu betreiben. Das Deponievolumen für das Aushubmaterial des Typ A soll ca. 380'000 m3  betragen. Das bestehende Gelände, welches im Kataster der belasteten Standorte (Kbs) des Kantons Luzern verzeichnet ist, jedoch als nicht sanierungsbedürftig gilt, soll innert ca. 7 Jahre aufgefüllt werden. Es besteht für den Deponiebetreiber nach dieser Zeit die Möglichkeit, die Deponie zu erweitern. Die daraus resultierende massive Belastung durch den Schwerverkehr soll zu 2/3 (65%) durch die Gemeinde Adligenswil geführt werden.

Die CVP Adligenswil erwartet in ihrer Anfrage an den Gemeinderat Adligenswil eine klare Positionierung / Stellungname bezüglich:

  • Schwerverkehrsaufkommen
  • Lärmimmissionen
  • Sicherheit der Anwohner, vor allem Schulkinder
  • Mögliche Geschwindigkeitsreduktion
  • Unterhalt und Instandstellung von Schäden an den Gemeindestrassen, Verursacherprinzip
  • Nachweise der Anlieferungen (Mengennachweise) Aushubmaterial Typ A
  • Nachweise der Anlieferungsorte
  • Finanzielle Entschädigung pro m3 angeliefertem Aushubmaterial
  • Betriebserlaubnis auf 7 Jahre fixieren, keine Möglichkeit zur Verlängerung
  • Keine Deponieerweiterung

Diese gemeindlichen Positionierungen / Stellungnahmen sollen, unabhängig einer möglichen Bewilligung, frühzeitig genau geklärt und erklärt werden.

 

Autor

Daniel Schaber
Adligenswil

Adligenswil
Vizepräsident
Mitglied Kath. Kirchenrat