31.05.2018 / Wahlkreis Hochdorf / Wirtschaft / Wahlen

CVP Wahlkreis Hochdorf verabschiedet Wahlstrategie 2019

Die Delegiertenversammlung vom 24. Mai der CVP des Wahlkreises Hochdorf war von vier gewichtigen Themen geprägt. Die Besichtigung des Betriebes Tschopp Holzbau AG, die Wahl eines neuen Präsidenten, die Wahlstrategie 2019 und als Gast Nationalrätin Ida Glanzmann, die die Gesundheitsinitiative der CVP Schweiz vorstellte.

Ivan Tschopp verstand es bestens, die eindrücklichen Dimensionen des Holzbau-Betriebes den gut 30 Delegierten verständlich zu vermitteln.

Pirmin Jung, Wahlkampfleiter und Präsident a.I. freute sich besonders, dass er auch den Kantonalpräsidenten der CVP, Christian Ineichen begrüssen konnte. Nach dem Rücktritt von Luzia Ineichen aus Gelfingen wurde Pirmin Jung mit grossem Applaus zum Präsidenten gewählt. Luzia Ineichen führte die Wahlkreispartei seit 2011, über einige Jahre im Co-Präsidium mit Andreas Galli. Die Allrounderin verstand es, die organisatorische Schlagkraft der Partei kontinuierlich zu erhöhen. Unter ihrer Führung wurde u.a. die regionale CVP 60+ reaktiviert und die sichtbare CVP-Präsenz in Abstimmungskämpfen verbessert. Auch ist es massgeblich ihr Verdienst, dass die Wahlkreispartei heute wieder auf finanziell gesunden Füssen steht.

Mit präzisen Vorgaben erläuterte Pirmin Jung die Wahlstrategie 2019. Die Ausgangslage ist für die CVP anspruchsvoll. Entmutigen lässt sich der Frischgewählte deshalb allerdings nicht: „Wir werden die Ärmel hochkrempeln und kämpfen. Wir wollen die wählerstärkste Partei im Kanton und in der Region bleiben“, so Jung. Das Ziel sei, mit einer vollen Liste in die Wahlen zu steigen. Erfreut durfte er feststellen, dass alle bisherigen Kantonsräte wieder antreten. Die Delegierten verabschiedeten die Wahlstrategie einstimmig.

Mit der Initiative „Kostenbremse im Gesundheitswesen“ will die CVP einen machbaren Weg zur Kostenreduktion aufzeigen. Verschiedene griffige Massnahmen sollen dazu führen, dass mittelfristig bis zu 6 Mia Franken pro Jahr – bei einem Gesamtaufwand von ca. 80 Mia gespart werden können. Im Fokus stehen auch die Themen Übertherapie und Überversorgung. Fehlanreize im Tarifsystem und  eine gewisse Selbstbedienungsmentalität belasten zusätzlich die Gesundheitskosten. Am 20. Oktober startet die Unterschriftensammlung für die Initiative in Luzern.

Autor

Josef Bucher

Josef Bucher Eschenbach