01.03.2018 / Luzern / Wirtschaft und regionale Entwicklung / Dringliche Interpellation

Dringliche Interpellation zur Situation der Hotelfachschule Luzern

Wie aus den Medien zu entnehmen war, hat das Kantonsgericht die Baubewilligung die von der Stadt Luzern zugesagte Baubewilligung für den Neubau der Hotelfachschule Luzern (SHL) abgelehnt. Dazu stellen sich für uns folgende Fragen:

  1. Wie beurteilt der Stadtrat die Wichtigkeit des Standorts der SHL in der Stadt Luzern?
  2. Was gedenkt der Stadtrat zu tun, um die durch den Kantongerichtsentschied entstanden Situation zu lösen?
  3. In welcher Fristigkeit wäre überhaupt eine Anpassung der Bau- und Zonenordnung möglich?
  4. Wie gedenkt der Stadtrat die SHL in dieser Situation zu unterstützen?
  5. Was gedenkt der Stadtrat zu tun, um einen Wegzug der SHL aus der Stadt Luzern zu vermeiden?
  6. Sieht der Stadtrat, auf Grund seiner Erfahrungen bei anderen Baubewilligungen (z.B. bei dem geplanten Arztpraxisneubau neben der Klinik Hirslanden St. Anna) noch an weiteren Stellen im Rahmen der bestehenden Bau- und Zonenordnung Konfliktpotenzial für eine Weiterentwicklung unserer Stadt?
  7. Wie stellt sich der Stadtrat zu den Aussagen der Einsprecher, der geplante Neubau der SHL sei "disproportioniert und opfert durch seine Mächtigkeit den Parkaspekt" (vgl. Luzerner Zeitung vom 20.02.18)?
  8. Waren dem Stadtrat die Vorbehalte zum Neubau von Nachbarn bekannt? Falls ja, hat er versucht hier ein Einvernehmen zwischen SHL und Nachbarschaft zu moderieren?