27.02.2018 / Ebikon / Mobilität und Verkehr, Wirtschaft

CVP Ebikon für FDP-Gemeinderatskandidaten

Die CVP Ebikon entscheidet sich bei den Gemeinderats-Ersatzwahlen vom 4. März für den Kandidaten der FDP, Ruedi Mazenauer. Das beschloss die Parteiversammlung von gestern Mittwoch Abend im Restaurant Bahnhöfli. Die Versammlung nominierte auch die CVP-Kandidaten für den Kirchenrat und befasste sich mit dem Gesamtverkehrskonzept Luzern Ost.

Eine Frage dominierte die von rund 40 Personen besuchte und von Othmar Som geleitete CVP-Parteiversammlung im Restaurant Bahnhöfli: Unterstützt die CVP Ebikon einen der zwei Kandidaten für die Gemeinderats-Ersatzwahl oder gibt sie Stimmfreigabe?

Die beiden Kandidaten, Ruedi Mazenauer (FDP) und Guido Müller (SVP), hatten einleitend Gelegenheit, sich vorzustellen, ihre politische Position den CVP-Mitgliedern darzulegen und kritischen Fragen zu beantworten. In der anschliessenden intensiven Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die CVP Ebikon den Anspruch der FDP auf den vakanten Gemeinderatssitz – aufgrund der Ergebnisse der letzten Gemeinderatswahl – nach wie vor als gerechtfertigt betrachtet. Ein Antrag auf Stimmfreigabe wurde abgelehnt. Die anschliessende Abstimmung ergab eine Mehrheit zu Gunsten der FDP.

Diskussionslos erfolgte die Nomination für die Ersatzwahlen in den katholischen Kirchenrat. Sowohl Markus Fröhlich als Kirchenratsmitglied (bisher), wie auch Hugo Christen als Kirchenmeier (neu) wurden einstimmig nominiert (den Kandidaten für das Kirchenratspräsidium, Urs Kaufmann, hatte die CVP Ebikon bereits früher nominiert).

Schliesslich informierte Kurt Sidler und Christian Straub die Anwesenden über das Gesamtverkehrskonzept Luzern Ost und Alex Fischer stellte die Initiative für eine attraktivere Zentrumsplanung, «Ebikon lebt», vor.

Othmar Som gab an der Versammlung zudem seinen Rücktritt als Parteipräsident der CVP Ebikon per Mitte Jahr bekannt. Nach sechs Jahren sei es Zeit, im Hinblick auf die kommenden Gemeinde- und Kantonsratswahlen einen Generationenwechsel einzuleiten und jüngeren Kräften Platz zu machen. Ebenfalls aus dem Parteipräsidium wird Herbert Lustenberger ausscheiden. Eine Findungskommission wird sich jetzt um die Neubesetzungen kümmern.