05.11.2017 / Luzern / Wirtschaft / Lebensraum & Kultur

3. Austausch mit den Quartiervereinspräsidien

Austausch mit den Quartiervereinspräsidien

Am Mittwoch, 27. September 2017, lud die Gruppe "Lebensraum & Kultur" der CVP-Fraktion im Grossen Stadtrat zu einem weiteren Austausch mit den Präsidien der Quertiervereine unserer Stadt. Warum? Ganz einfach, weil das Leben und die Entwicklung in den Quartieren für uns ein ganz wichtiges Anliegen sind. Gerade in einer wachsenden Stadt übernehmen die Quartiere eine äusserst wichtige Funktion. Letztlich wohnen wir ja in einem Quartier und möchten uns dort zu Hause fühlen. Mit diesem Treffen wollen wir den Puls der verschieden Quartier erspüren und allfällige Anliegen direkt aufnehmen.

Was macht nun ein gutes Treffen aus? Die Anzahl der Teilnehmenden? Die Intensität des Austausches?

Bei diesem, bereits dritten Treffen waren anwesend Jacqueline Capra und Peter Marbacher vom QV Littau Dorf, Simone Brunner vom QV Säli-Bruch-Obergütsch und Peter Frei vom QV Wesemlin-Dreilinden. Die Anzahl war wirklich nicht sehr gross. Die Qualität dafür umso mehr. Die Grossstadträte Agnes Keller und Michael Zeier-Rast duften auf jeden Fall am Schluss des Anlasses mit Freude zur Kenntnisnehmen, dass die Anwesenden dieses Treffen sehr schätzen und unbedingt in etwa eineinhalb Jahren wieder durchführen möchten.

Worüber wurden denn an diesem Abend gesprochen?

Gestartet wurde mit der der Frage, was nun die Massnahmen aus dem Projekt HIG (Haushalt im Gleichgewicht) konkret in den Quartieren für Auswirkungen gehabt haben. Dabei teilte Simone Brunner mit, dass sie die Streichung im Quartier festgestellt haben, weil die Quartierarbeit nicht mehr an den Anlässen des Quartiervereins mitwirken kann. Für die andere waren die Auswirkungen von HIG nicht feststellbar.

Weiter wurde über die finanziellen Beiträge an die Quartiervereine diskutiert. In diesem Zusammenhang äusserten die Präsidien vor allem den Wunsch, dass eine Konstanz gewährt sei. Auch die Frage zum Thema Alter im Quartier kam zur Diskussion. Wertvolle Erfahrungen konnten so ausgetauscht und aufgenommen werden. Für die Zukunft unserer Stadt ein ganz wichtiges Themenfeld.

Dann gab es auch Rückmeldungen aus den einzelnen Quartieren zu aktuellen Entwicklungen, die Sorgen bereiten. Dabei war speziell das Thema Rund um den Verkehr, von Fussgänger über Velofahrer bis zu den Autos von grosser Bedeutung. Aber auch der ÖV und seine Linien kamen zur Sprache. Oder öffentliche WC Anlagen bei den Spielplätzen wurden angesprochen, wie auch das Thema Tourismus in den Quartieren.

All diese Gedanken haben die Vertreter der Gruppe "Lebensraum & Kultur" aufgenommen. Nun werden sie schauen, in welcher Form sie dies in die politische Arbeit einfliessen lassen können, umso die Entwicklung der Quartiere unserer Stadt konstruktiv zu unterstützen.