11.09.2017 / Wahlkreis Willisau / CVP Luzern / Willisau

Parteiisch sein ist nichts Schlechtes

Marlis Roos Willi und Christian Ineichen blicken den nächsten Wahlen optimistisch entgegen.

Die CVP Wahlkreis Willisau lud zur Ortsparteienkonferenz

Kurz und bündig war er, der offizielle Teil der Ortsparteienkonferenz im Hotel Mohren in Willisau, zu der CVP-Wahlkreisparteipräsidentin Marlis Roos Willi am Samstag, 2. September 2017 geladen hatte. Eine knappe halbe Stunde nur dauerten die traktandierten Geschäfte, die von den 15 anwesenden Stimmberechtigten allesamt diskussionslos bewilligt wurden.

CVP-Kantonalpräsident Christian Ineichen war an diesem Anlass Gastreferent. Er liess im zweiten Teil der Konferenz keinen Zweifel daran, was der eigentliche Hauptauftrag einer Partei sei: Nämlich die Wahlen zu gewinnen. «Eine Partei ist per se parteiisch, und daran ist nichts Schlechtes», hielt Ineichen fest. Im Gegenteil: Unter dem Deckmantel der Parteilosigkeit zu politisieren, um sich je nach Situation immer wieder neu zu positionieren, sei auf Dauer keine gute Lösung. Er appellierte deshalb an die Anwesenden, jetzt, zwei Jahre vor den nächsten Wahlen, die Weichen richtig zu stellen und wann immer möglich Parteigremien, aber auch andere Vakanzen mit CVP-Kandidaten zu besetzen.

Für Ineichen ist klar, «dass wir die besten Leute haben, da wir auch das breiteste Spektrum bieten.» Das sei die Stärke der CVP, meinte er selbstbewusst, und diese gelte es aufzubauen und zu nutzen. Neben dem Ziel, schon jetzt die Fühler auszustrecken und geeignete Kandidaten für die Wahlen 2019 ausfindig zu machen, nannte er einen weiteren Vorsatz: Die Struktur der CVP solle verjüngt werden. «Wir brauchen mehr Junge, wir müssen sie einbinden.» Und zum Schluss seines Referates meinte er nüchtern, aber voller Optimismus: «Ich erachte das Gewinnen der Wahlen zwar als schwierig, aber ungemein attraktiv.» Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es den Effort jedes einzelnen Parteimitgliedes. Wer Unterstützung braucht, kann sich dabei auch direkt an den Kantonalpräsidenten wenden, hielt Christian Ineichen fest.