29.06.2017 / Kanton Luzern / Bildung / Fremdsprachen

Breit abgestütztes Nein zur Fremdsprachen-Initiative

CVP, FDP, GLP, Grüne uns SP wollen nicht, dass die Kinder in ihrem Lerneifer gebremst werden. Sie sagen mit Überzeugung Nein zur Fremdsprachen-Initiative, über die das Luzerner Stimmvolk am 24. September an der Urne befindet.

Heute wird an allen Luzerner Primarschulen ab der 3. Klasse Englisch unterrichtet, ab der 5. Französisch. Mit Erfolg, wie entsprechende Umfragen und Studien belegen. SVP und Lehrerverband wollen nun das Rad der Zeit zurückdrehen. Mit einer gemeinsamen Initiative fordern sie, dass an der Primarschule ab sofort nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird. Dagegen wehren sich alle übrigen Parteien. Im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 24. September hat sich nun ein breit abgestütztes überparteiliches Nein-Komitee gebildet. Mit dabei: CVP, FDP, GLP, Grüne und SP. Das aktuelle Fremdsprachenmodell 3/5 sei aus staats- und wirtschaftspolitischen
Überlegungen beizubehalten, sagt CVP-Fraktionschef Ludwig Peyer: «Frühes Fremdsprachen-Lernen ist wirkungsvoll und bereitet den Kindern Freude. Die Fremdsprachen-Initiative dagegen benachteiligt die leistungsstarken Schüler, löst hohe Kosten aus und führt Luzern ins bildungspolitische Abseits.»

Kontakt:
Überparteiliches Komitee «Nein zur Fremdsprachen-Initiative»
Alex Piazza, Kampagnenleiter, Tel. 079 959 25 13


Komitee "Nein zur Fremdsprachen-Initiative"Bildlegende: Gemeinsam gegen die Fremdsprachen-Initiative: (v.l.) Michèle Graber (GLP), Ludwig Peyer (CVP), Ylfete Fanaj (SP), Andreas Moser (FDP) und Monique Frey (Grüne). (Bild apimedia)