27.02.2015 / Kanton Luzern / CVP Luzern, Mittelstand und Familie

Familienzulagen gehören den Familien

In rund zehn Tagen wird über die CVP-Familieninitiative abgestimmt. Die CVP Kanton Luzern bildet zu diesem Zweck ein Co-Präsidium. Es ist ein Zeichen für die Initiative und das Anliegen der CVP – die Entlastung der Familien und des Mittelstandes.

Im Hinblick auf die CVP-Familieninitiative „Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen“ bildet die CVP Kanton Luzern gemeinsam mit der JSVP ein Co-Präsidium. Am 8. März, in rund zehn Tagen, ist es soweit. Schweizerinnen und Schweizer, Luzernerinnen und Luzerner können entscheiden, ob Familien und Mittelstand künftig entlastet werden, indem die Kinder- und Ausbildungszulagen von Steuern befreit werden.

Familien mit Kindern und insbesondere Familien mit Kindern in Ausbildung sind finanziell stark belastet. Durchschnittlich kostet ein Kind 1000 Franken pro Monat. Die Familienzulagen sollen daher entlasten. Sie tun dies jedoch nur stückweise, da ein Teil des Geldes durch Besteuerung wieder an den Staat geht. Und der Betrag ist beträchtlich: Von fünf Milliarden Franken, die vom Arbeitgeber als Familienzulagen bezahlt werden, kassiert der Staat wieder eine Milliarde ein. Dies ist stossend und ungerecht.

Gegner der Initiative, von denen einige die Initiative vor nicht allzu langer Zeit noch unterstützt hätten, nehmen den Steuerausfall als Hauptargument gegen die Initiative. Dass diese Milliarde aber nicht verloren geht, verkennen die meisten. Da Familien bei Annahme der Initiative mehr Geld bekommen, wird die Kaufkraft gestärkt und das Geld wieder in die Wirtschaft investiert. Dies kurbelt die Wirtschaft an.

Das Co-Präsidium setzt ein Zeichen für den darbenden Mittelstand und rund eine Million Familien, die von der Annahme profitieren werden. Das Präsidium setzt sich zusammen aus eidgenössischen Parlamentariern und Jungpolitikern. Mit dabei sind zwei Jungpolitiker der JSVP und Tobias Käch, Präsident der JCVP Kanton Luzern, welche die Familieninitiative aus Überzeugung unterstützen und die Wichtigkeit des Anliegens erkannt haben.

Die CVP Kanton Luzern ist zuversichtlich, dass Luzernerinnen und Luzerner am 8. März ein JA in die Urne legen und damit Familien wie auch den Mittelstand entlasten. Co-Präsidium:
Ida Glanzmann-Hunkeler, Nationalrätin und Vizepräsidentin CVP Schweiz, Altishofen
Konrad Graber, Ständerat CVP, Kriens
Fabienne Imfeld, JSVP Stadt Luzern, Luzern
Pirmin Jung, Präsident CVP Kanton Luzern, Eschenbach
Tobias Käch, Präsident JCVP Kanton Luzern, Emmenbrücke
Anian Liebrand, Präsident JSVP Schweiz, Beromünster
Ruedi Lustenberger, alt Nationalratspräsident und Nationalrat CVP, Romoos
Leo Müller, Nationalrat CVP, Ruswil
Rico De Bona, Parteisekretär CVP Kanton Luzern, Luzern

Für Rückfragen Pirmin Jung, Parteipräsident

Rico De Bona, Parteisekretär

 

Autor

Josko Pekas

ehem. Mitarbeiter kant. Parteisekretariat