17.02.2011 / Malters / CVP Luzern

Die CVP Malters fordert eine Fussgängerquerung Weihermatte-Industriezone-West.

Aktuell liegt der Bebauungsplan Zentrum-Bahnhof-Weihermatte im Gemeindhaus auf. Eine Arbeitsgruppe der CVP Malters hat die Auflageakten zur Zonenplanänderung und zum Bebauungsplan studiert und intensiv beraten und macht eine Einsprache. Das raumplanerische und architektonische Konzept überzeugt grundsätzlich. Der CVP gefällt die Anordnung der Bauten, das Freiraumkonzept mit dem neuen „Dorfplatz“ und die vorgeschriebene Mischung der Nutzungen. Trotzdem erhebt sie im Interesse der Öffentlichkeit Einsprache gegen den Bebauungsplan, da die Fussgängerquerung Weihermatte- Industriezone West in den Sonderbauvorschriften nicht erwähnt ist.

Die CVP Malters fordert:

Die Fussgängerverbindung Weihermatte-Industriezone ist in den Sonderbauvorschriften im Kapitel Mobilität und im zugehörigen Vorschriftenplan verbindlich vorzusehen. Es sind grundeigentümerverbindliche Massnahmen festzulegen.
Begründung:

Bereits im Jahr 2007 hat die erweiterte Baukommission und der Gemeinderat erkannt, dass diese Verkehrsbeziehung im Rahmen von anstehenden Planungs- und Bauvorhaben beidseits der Bahnlinie gesichert werden muss. Deshalb hat er dies als Massnahme E10 im Erschliessungs- und Verkehrsrichtplan entsprechend festgehalten. Dieser Plan ist behördenverbindlich und somit muss er jetzt umgesetzt werden.

Die bestehende Industriezone West mit den neuen Entwicklungsgebieten Mettlenmatte und Stockachermatte haben grosses Potenzial. Bereits heute pendeln etliche Arbeitnehmende mit dem Zug nach Malters und vermissen eine direkte Fusswegverbindung vom Bahnhof zum Arbeitsplatz. In Zukunft soll der öffentliche Verkehr auch durch Arbeitnehmende der Industriezone West vermehrt benutzt werden. Das kann nur mit direkten Fussgängerverbindungen erreicht werden.

Auch zur Förderung des ansässigen Gewerbes (Verkaufsläden, Dienstleistungen, Restaurants) ist diese Verbindung wichtig.

Ebenfalls wird damit eine ideale Verbindung für das Parkieren im Industriegebiet geschaffen, um anschliessend an Veranstaltungen an Randstunden und Wochenenden auf dem künftigen Dorfplatz teilzunehmen.

Wir sind überzeugt, dass diese Gleisquerung in Form einer gut einsichtbaren Überführung zwischen dem geplanten Neubau im Baufeld B2 und der neuen Erschliessungsstrasse Mettlenmatte kostengünstig realisiert werden kann. Als Option wäre in diesem Zusammenhang ein zusätzlicher Zugang auf den neuen Mittelperron über eine Treppe sehr einfach zu bewerkstelligen, womit noch kürzere Verbindungen zum Bahnhof geschaffen würden.
 

Autor

Kim Strebel