24.11.2010 / Ebikon / CVP Luzern

CVP Ebikon geht mit drei Kandidaten ins Rennen

Die CVP Ebikon geht mit drei Kandidaten ins Rennen um den nächsten Kantonsrat. An ihrer Parteiversammlung vom 8. November nominierten die rund 30 Anwesenden neben der bisherigen Bernadette Bründler, Daniel Gasser und Beat Baumgartner. Zudem liess sich die Versammlung über neue Trends Wohnen im Alter informieren und sagten Ja zum Gemeindebudget 2011.

Bereits am kommenden 10. April wird im Kanton Luzern das neue 120köpfige Parlament gewählt. Dem Amt Luzern-Land steht darin genau ein Viertel der Sitze zu. Heute stellt die CVP im Amt Luzern-Land elf Vertreter, mit Bernadette Bründler allerdings nur eine Vertreterin aus Ebikon. Das sei eindeutig zu wenig, betonte CVP-Gemeinderat Herbert Lustenberger an der Nominationsversammlung im Höfli-Zentrum, man wolle hier zulegen.

Einstimmige Wahl
Der Parteivorstand konnte nach eingehender Suche gleich drei Kandidaten präsentieren, die Ebikon im Kantonsrat vertreten wollen. Es sind dies die bisherige Bernadette Bründler sowie der Leiter der Musikschule, Daniel Gasser und Beat Baumgartner, der als Kommunikationsfachmann bei Schindler arbeitet. Nachdem sich Kandidaten kurz vorgestellt hatten, wurden sie einstimmig nominiert. Die definitive Nomination wird die Delegiertenversammlung der CVP Luzern-Land am 5. Januar 2011 vornehmen.

Gemeinderat Herbert Lustenberger informierte kurz über das Budget 2011 von Ebikon, über das am kommenden 28. November an der Urne abgestimmt wird. Aufgrund des erneuten Überschusses in der laufenden Rechnung und der weiteren Reduktion der Gesamtverschuldung soll der Steuerfuss um einen weiteren Zwanzigstel reduziert werden, obwohl 2011 ein Defizit von 1.5 Mio. budgetiert ist. Wie Herbert Lustenberger begründete, will man mit dem jetzt aufgestockten Eigenkapital die nächsten zwei bis drei eher mageren Jahre überbrücken. Auch die Mittelfristplanung der Gemeinde zeige, dass man eine Steuerreduktion verantworten könne.

Dienstleistungen ausbauen
Schliesslich liessen sich die Anwesenden in einem spannenden Vortrag von Peter Dietschi über Trends „Wohnen im Alter“ informieren. Der Geschäftsführer von Pro Senectute Luzern zeigte auf, dass es sehr viele verschiedene Wohnformen im Alter gibt, denen eine Grundtendenz gemeinsam ist: „Die Betagten möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und ihr Leben möglichst autonom gestalten können.“ Die öffentliche Hand, aber auch Baugenossenschaften und private Bauträger könnten viel dazu beitragen, dass möglichst viele Betagte so leben könnten. Die anschliessende Diskussion verlief sehr angeregt. Herbert Lustenberger betonte, dass die Gemeinde in absehbarer Zeit die Spitex-Dienstleistungen ausbauen wolle, unter anderem plane man, einen Spitex-Nachtdienst anzubieten. „Diese Angebotsverbesserung wird aber nicht gratis zu haben sein,“ sagte Lustenberger. Was die vielbegehrten Alterswohnungen betreffe, so gebe es in Ebikon verschiedene Projekte privater Anbieter in der Vorbereitungsphase. Auch die Gemeinde mache sich entsprechende Überlegungen, sagte Herbert Lustenberger.

PS: Das CVP-Neujahrsapéro findet am 8. Januar 2011 statt. Bild entfernt.
D. Gasser, B. Bründler, B. Baumgartner

Autor

Kim Strebel